Aaron Kreis

Willkommen auf DocAgents.de. Mein Name ist Aaron Kreis.

Seit vielen Jahren begleite ich Unternehmen bei Transformationsprojekten, mal als Projektleiter, mal als Solution Architect oder als Anforderungs- und Business Analyst. Welche Rolle ich übernehme, hängt davon ab, was ein Projekt gerade braucht.

Was mich dabei immer besonders interessiert hat, ist der Moment, in dem Technik auf die Realität eines Unternehmens trifft. Denn eine Lösung kann technisch noch so gut sein. Wenn sie nicht zur Organisation passt, niemand wirklich weiß, wofür sie eingesetzt werden soll, oder der erwartete Nutzen den Aufwand nicht rechtfertigt, wird sie sich am Ende nicht durchsetzen.

Genau deshalb beschäftigt mich Künstliche Intelligenz so sehr. KI kann unglaublich viel verändern. Aber sie ist für mich nicht einfach nur eine neue Technologie, die man einführt. Es braucht eine klare KI-Strategie, die Technologie, Geschäftsziele, Organisation und konkrete Anwendungsfälle zusammenbringt. Die entscheidende Frage ist für mich deshalb: Wo kann KI wirklich einen Unterschied machen und was muss ein Unternehmen dafür verändern oder schaffen?

Mit DocAgents.de möchte ich mich genau mit diesen Fragen beschäftigen: Wie entwickelt man eine tragfähige KI-Strategie? Wie können Unternehmen KI sinnvoll einsetzen? Wo entsteht echter Nutzen? Und wie schafft man es, aus der Vielzahl an Möglichkeiten die Anwendungen herauszufinden, die nicht nur interessant klingen, sondern langfristig auch funktionieren?

Warum es diese Seite gibt

Der Anlass für dieses Projekt ist persönlich.

In meinem Umfeld leiden Menschen, die mir viel bedeuten, an einer oder mehreren der Erkrankungen, um die es hier geht. Ich habe aus der Nähe erlebt, was das mit einem Leben macht, und ich habe mehr als einmal erlebt, wie schwer sich die Versorgung damit tut. Das Krankheitsbild war unbekannt. Sein Ausmaß wurde unterschätzt. Oder die Beschwerden wurden auf eine rein psychische Ursache zurückgeführt, weil sich sonst nichts finden ließ.

Das ist kein Vorwurf an Ärztinnen und Ärzte. Eine Hausärztin hat für einen Patienten Minuten, nicht Stunden, und muss ein Feld überblicken, das schneller wächst, als Fortbildung nachkommen kann. Mehrere der hier behandelten Erkrankungen kommen im Studium kaum vor, zu manchen widersprechen sich die Fachgesellschaften bis heute, und die Studienlage ändert sich fortlaufend. Wer unter diesen Bedingungen etwas nicht erkennt, hat nicht schlecht gearbeitet. Er steht vor einer Aufgabe, die für einen einzelnen Menschen zu groß geworden ist.

Kleinreden sollte man die Folgen trotzdem nicht. Wo ein Krankheitsbild unbekannt ist, wird es leicht kleiner gemacht, als es ist: Aus „ich finde nichts“ wird „da ist nichts“. Für Betroffene ist dieses Kleinreden oft der schwerere Teil: nicht die Diagnose, sondern die Jahre davor.

Genau da setzt dieses Projekt an. Als jemand, der sich seit Jahren mit der Entwicklung von KI beschäftigt, wollte ich wissen, ob sich diese eine Aufgabe damit lösen lässt: verstreutes Wissen zusammentragen, auf seine Belastbarkeit prüfen und so ordnen, dass ein Mensch es wieder überblicken kann. Nicht als Ersatz für den Arztbesuch, sondern als etwas, das man mitbringen kann: mit Quelle, mit Datum und mit einer sichtbaren Angabe, wie sicher eine Aussage ist. Wie das im Einzelnen funktioniert und wo die Grenzen liegen, steht unter Über das Projekt.

Wenn die Inhalte Ihnen helfen, hat die Seite ihren Zweck erfüllt. Über Rückmeldungen, Ergänzungen und den fachlichen Austausch freue ich mich.

Herzliche Grüße
Aaron Kreis